Warum und weswegen?

Anklage als Jugendlicher mit Verantwortungsreif durch 6

selbstständige Handlungen.

Wie kam ich nach Kyrgyzstan?

Ich wurde vor 2 Varianten gestellt entweder ins Gefängnis oder

nach Kyrgyzstan für 1-2 Jahre mit Betreuung. Ich habe mich

natürlichr das Projekt entschieden obwohl ich davon nicht ganz

überzeugt war, weil ich gar nicht wusste wo oder „was“ das ist.

Kurz vor der Abreise!

Ich hatte panische Angst und war sehr misstrauisch, deshalb war ich immer wieder von zuhause geflohen und wurde immer wieder von der Polizei

aufgegabelt.

Die erste Zeit in Kyrgyzstan!

In der ersten Zeit hatte ich komplette Probleme mich in der Familie des

Betreuers einzufügen, es gab immer wieder Theater zwischen mir und

der Familie. Ich dachte mir einfach, ich mache was ich will und gut. Z.B.

hieß es ich sollte im Zimmer nicht Rauchen und es trotzdem gemacht. Extra laute Musik gehört, obwohl die kleinen Kinder am schlafen waren. Das

Problem war einfach das denke ich, ich wusste nicht was ich in diesem Land alles erreichen kann wenn ich will. Ich dachte mir, ich mache einfach nur Scheiße dann komme ich schon irgendwie nach Hause nach Deutschland. Ich musste mich an viel gewöhnen zum Glück hatte ich den besten Betreuer den man

sich nur vorstellen konnte und einen super Koordinator.

Die Zeit nach der Krise!

Es hieß ich sollte arbeiten gehen, aber ich dachte mir warum,

r den Hungerslohn gehe ich mir den Pickel nicht krumm machen. Aber

irgendwie war ich froh wenn ich noch etwas verdienen konnte. Es gab

natürlich immer wieder auseinander Setzungen aber die konnten wir alle gemeinschaftlich lösen.

Arbeit!

Ich habe verschiedene Tätigkeiten ausgeübt, z.B. Holz hacken

beim Bruder von meinem damaligem Betreuer, Kuchen Teigwaren Verarbeitung

beim Freund meines Betreuers oder in einer Bäckerei Brot backen und zu

guter Schluss eine Kirche gebaut.Ich muss sagen alle Arbeiten haben mir gut gefallen aber was mir am meisten gefallen hat, war mit meinem Betreuer die Kirche zu bauen.

Natürlich gab es auch da noch Probleme aber nicht mehr so extrem wie am Anfang.

Wohnen!

Als ich da ankam habe ich bei der Familie meines Betreuers gewohnt, nach einer Zeit, haben wir d.h. Betreuer und ich gemeinsam in einer kleinenWohnung innerhalb der Stadt gewohnt. Wo von ich dann auch zur Arbeit ging,

natürlich wurde ich gebracht.

Die meiste Zeit haben wir aber im Dorf Namens Novopokrovka gewohnt, von da aus hatten wir es nicht mehr weit zur Arbeit wo die Kirche gebaut hatten.Nach einiger Zeit, hatte ich angefangen zu lernen ca. nach dem ich schon

3-4 Monaten lernte, bezog ich meine erste Wohnung. Später wurde mir

die Wohnung zu klein. Wir beschlossen eine größere Wohnung zu suchen, wo

ich dann hinter her mit meiner Freundin gewohnt habe.

Schule!

Später wollte ich gerne Schule machen, aber leider ging es nicht

so schnell wie es mir vorgestellt hatte, zum Glück hatten wir unsern

Koordinator der alles in die Wege geleitet hat. Dann ging es los und

ich konnte loslegen mit der Lernerei. Die ersten Pläne waren halb so schlimm

und ich konnte alles relativ selber machen. Mit der Zeit würden sie

schwieriger und dann hat mir mein Betreuer geholfen, bis ich dann meinen

Hauptschulabschluss in der Tasche hatte. Mein Traumberuf war schon immer Koch und wir beschlossen eine Schule aufzusuchen wo ich meinen Beruf auslernen konnte. Zusätzlich habe ich dann noch eine Ausbildung zum Kellner gemacht.

Selbständigkeit!

Mit der Zeit habe ich die Sprache gelernt und konnte auch alleine

einkaufen oder mich mit anderen Leuten unterhalten, wozu ich sonst immer meinen Betreuer gebraucht habe.

Was habe ich in Kyrgyzstan gelernt?

Ich habe in Kyrgyzstan gelernt, dass ich auch mal ruhig auf andere

ren kann ohne dass ich gleich Angst haben muss das mir irgendwas passiert

womit ich nicht gerechnet habe. Außerdem habe ich gesehen, dass ich mich auch auf andere verlassen kann, denn damals war mein Motto verlasse dich nie auf andere sonst bist du verlassen.

Meine Gefühle innerhalb des Projektes!

Immer als ich Briefe erhalten habe, ging es mir schlecht. Die erste

Zeit wollte ich um jeden Preis nach Hause ich hätte alles dafür

gegeben, dass ich wieder nach Hause dürfte. Mit der Zeit hat es sich zum

Glück gelegt, weil wenn ich zu diesem Zeitpunkt wieder zurück geflogen

re, weiß jeder was mit mir passiert wäre. Später hatten wir ein

gedämpftes Verhältnis, weil ich einfach nur das gemacht habe

was der Betreuer gesagt hat, wenn ich ehrlich bin habe ich auch erst ganz zum

Schluss verstanden was es früher einen Sinn hatte. Mit der Zeit habe ich eine

richtige gute Freundschaftsbeziehung mit meinen Betreuer aufgebaut.

DANKSAGUNG!

ICH DANKE ALLEN LEUTE DIE MIR IN MEINER SCHWIERIGEN ZEIT SO GUT GEHOLFEN

HABEN WIE SIE NUR KONNTEN. ICH MÖCHTE MICH GERADE AN 3 PERSONEN

BEDANKEN:1. ES IST MEIN DAMALIGER BETREUER MIT DEN ICH HEUTE NOCH KONTAKT HABE. ER IST DER BESTE FREUND DEN MAN SICH NUR VORSTELLEN KANN.

EIN GROßES DANKESCHÖN - OLEG LADYGIN!!!!!!!!

DANN NATÜRLICH AN UNSREN DAMALIGEN KOORDINATOR DER IMMER DA WAR

WENN MAN IHN BRAUCHTE DER HEUTE AUCH NOCH DA IST WENN ICH IHN BRAUCHE!!!

DANKESCHÖN - HERR ZIEGLER!!!!!!!!!!!!!!!

UND AN MEINE FREUNDIN DIE AN MEINER SEITE STAND.

Pa....... W. /2.03.2003/